Handbuch Sturm Taktik

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“Go small. Go simple. Go now.“ Lin & Larry Pardey

Die Angst vor Sturm hat schon viele fähige Seglerinnen und Segler davon abgehalten, sich auf die offene See zu wagen. Dieses Buch geht den Mythen über die unterschiedlichen Methoden nach, ein kleines Boot gefahrlos durch einen Sturm zu bringen, und zeigt bewährte Methoden, die für alle Arten von Segelbooten funktionieren. Spezielle Abschnitte erläutern die Konstruktion von Sturmsegeln, die Technologie des Seeankers und Tipps zur Vermeidung von Ruderversagen auf See.

Wie sehr dieses Buch gerade in einer deutschen Ausgabe notwendig ist, zeigt die Tatsache, dass die beiden zweifachen Weltumsegler ihr schlimmstes Sturmerlebnis ausgerechnet in der Ostsee nahe Bornholm erlebten, bei dem Seraffyn in einem Oktobersturm von einer Welle überrollt und beinahe entmastet wurde. Ein Schlüsselerlebnis für Larry Pardey, der von da ab unablässig weiter über die richtige Sturmtaktik forschte.

 

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 Schwerwettertaktik auch auf kleinen Booten

Das HANDBUCH STURMTAKTIK von Larry und Lin Pardey ist das bekannteste Buch der beiden US-Ausnahmesegler und seit bald drei Jahrzehnten aus dem internationalen Kanon der unverzichtbaren Segelhandbücher nicht mehr wegzudenken. Es hat vielfache Auflagen erlebt. Bei diesem Buch wie auch ihren Übrigen kam die bewährte Arbeitsteilung des segelnden Ehepaares zum Tragen. Larry entwickelte auf den gemeinsamen Reisen das technische Thema. Lin hielt die Ergebnisse in Buchform fest.

Ihre Reisen, die sie in 36 Jahren zwei Mal um die Welt und rund Kap Hoorn führten, waren allereinfachster Natur. An Bord ihres 24-Fuß-Holzbootes Seraffyn, später auf der 29 Fuß großen Taleysin gab es Kompass und Sextant, aber weder GPS noch Motor. Doch Seraffyn und Taleysin waren der Experimentierraum, in dem Larry Pardey noch bei 40, 50 Knoten Wind bewusst hinaussegelte, um jahrzahntelang der Frage nachzugehen, was bei Windstärken wie diesen die geeignetste Taktik ist, um Stürme auf See auf einem winzigen Boot erfolgreich zu überstehen.

Das Ergebnis seines Forschens und Segelns einmal ostwärts und einmal westwärts um die Welt liegt jetzt in deutscher Übersetzung vor. Spannend zu lesen in seiner zeitlosen Richtigkeit. Abenteuerlich und lehrreich in den Erfahrungsberichten über falsche und richtige Entscheidungen. Zeitlos richtig in den umfangreichen Checklisten darüber, wie man ein Boot und vor allem sich und seine Crew richtig durch einen Sturm bringt.

Die enthaltenen 23 Checklisten zur Vorbereitung von Boot, Skipper und Crew auf den Sturm sind besonders wertvoll – als „To-Do“-Liste, aber vor allem als „Don’t-do“-Aufzählung, die jeder, der schon einmal im Sturm war, nur aus leidvoller Erfahrung bestätigen kann.

Über die Autoren

Lin & Larry Pardey segelten mehr als 200.000 Seemeilen zusammen. Ihre 10 Bücher gehören zu den Klassikern für das Bücherschapp von Seglern, die weiter hinaus wollen.

Die NEW YORK TIMES rühmt in Ihrem Nachruf auf den Tod von Larry Pardey im August 2020 vor allem „den täuschend einfachen und frischen Stil“ der Bücher von Lin und Larry Pardey, „in dem sich die Geschichte einer ungewöhnlichen und mitreißenden Ehe-Partnerschaft spiegelt. Und einer besonderen Lebensweise.“ Von seinem Lebensmotto „Wenn es einfach wär’, würd es jeder machen“ sei er stets abgewichen in seinem Leben, indem er sich die Mühe machte, „es noch schwieriger zu machen: indem er seine Boote selber baute und ohne Motor hinaussegelte gegen den Wind um Kap Hoorn.“ Und indem er bis zuletzt keinem Sturm aus dem Weg ging.

Über den Herausgeber

Seit seinem abrupten Karriereende als Leiter eines Buchverlages nutzt Thomas Käsbohrer das Sommerhalbjahr, um allein entlang Europas Küsten von der Türkei quer durchs Mittelmeer bis zu den Hebriden vor Nordschottland zu segeln. Und das Winterhalbjahr, um in seiner Heimat vor den Bergen über diese Reisen zu schreiben.

Der Journalist und Historiker versteht es auf einzigartige Weise, Geschichte und Geschichten zu verweben und hat sich als Chronist unerzählter Leben einen Namen gemacht. Er verdichtet seine Erlebnisse zu nachdenklich stimmenden Reise- und Abenteuererzählungen, die um das Abenteuer kreisen, das beginnt, wenn wir unser Zuhause verlassen. Nach „EINMAL MÜNCHEN – ANTALYA, BITTE. Von der Kunst langsam zu reisen“, der Beschreibung einer Einhandreise auf einem kleinen Segelboot entstanden auf seinen Soloreisen durchs Mittelmeer erschien bei Penguin/Random House DIE VERGESSENEN INSELN – Eine Reise durch die Geschichte der Welt, für das ihn die SZ als „Kapitän im Wörtermeer“ würdigte. ZU HAUSE AUF DEM MEER ist im Mai 2020 ebenfalls bei Penguin/Random House erschienen.

In seinen Abenteuerportraits STURM, dem Bergretter-Buch AM BERG oder IN SEENOT sucht er akribisch zu ergründen, was mit uns passiert, wenn wir uns zu weit in die scheinbar vertraute Natur vorwagen und in Extremsituationen über uns hinauswachsen müssen.

Während seiner Reisen entsteht der Blog marepiu.blogspot.de – einer der meistgelesenen Blogs der Segelszene mit über 700.000 Klicks in sechs Jahren. Der Blog folgt locker der Route, die Thomas Käsbohrer mit seinem Boot zurücklegt. Im November 2020 erschien der von Thomas Käsbohrer herausgegebene und übersetzte Segelbuchklassiker von Lin & Larry Pardey HANDBUCH STURMTAKTIK.

Das sagt die Presse

“Ihre Geschichten über die Langfahrten mit dem selbstgebauten 24-Fußer “Seraffyn” inspirierten eine ganze Seglergeneration.”
Segelreporter

“Ohne Übertreibung ist Larry einer der größten Segler aller Zeiten”, Herb McCormick, Chefredakteur der Zeitschrift Cruising World

“Mit seiner Frau Lin umrundete Larry Pardey zweimal die Welt auf von ihm selbst gebauten Holzbooten. Und immer ließen sie sich Zeit.”
The New York Times

“One of the world’s great cruising sailors and characters.”
Sail World

„Wenn es jemals eine echte Partnerschaft gab, dann war es die, die wir hatten. Vom gemeinsamen Bau unserer Boote über Schiffsüberführungen und die mehr als 38 Jahre, die wir in den schmalen Räumen von Booten unter 30 Fuß Länge um die Welt segelten, eine Heimatbasis in Neuseeland bauten und schließlich als Team 10 Bücher schrieben.“
Lin Pardey

„Ich habe an mehreren Rettungen teilgenommen (und von vielen weiteren gehört), die völlig unnötig gewesen wären, wenn Skipper die von Lin und Larry Pardey beschriebenen Manöver geübt hätten. Bei schlechtem Wetter nicht zu wissen, wie man beidreht, ist so unentschuldbar wie nicht zu wissen, welche Seite die rote Tonne im Fahrwasser markiert.“
Marrio Vittone,  Rettungsschwimmer der U.S. Küstenwache

Bewusst segelten die beiden bei 40, 50 Knoten Wind hinaus, um jahrzehntelang der Frage nachzugehen, was die geeignetste Taktik ist, um Stürme auf See auch auf kleineren Schiffen erfolgreich zu überstehen. Das Ergebnis ist äußerst spannend zu lesen und sowohl abenteuerlich als auch lehrreich in den Erfahrungsberichten über falsche und richtige Entscheidungen.
OCEAN7

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