Die vergessenen Inseln. Eine Reise durch die Geschichte der Welt und zu mir selbst..

15,00 

Thomas Käsbohrer, Geschäftsführer eines Verlages und von einem Tag auf den anderen seines Postens und seiner Position in der Welt enthoben, reist mit seinem kleinen Segelboot LEVJE durchs Mittelmeer. Auf der Suche nach den Spuren derer, die vor uns kamen, ergibt sich anhand von 40 kleinen und großen, bekannten und vergessenen Inseln eine Geschichte unserer Welt und wie sie wurde, was sie heute ist. Eine einzigartige Reise zu sich selbst und eine Reise durchs Mittelmeer in der Erzähltradition eines Cees Nooteboom oder Henry Morton.

Käsbohrer erzählt von dem Abenteuer, allein auf offener See zu sein, er bringt uns die Sehnsucht nach Weite nahe, die wir alle in uns tragen, und verdichtet seine Reise zu einer Geschichte der Welt, wie sie so noch nie erzählt wurde.

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten 15€

ISBN: 9783328101789

Es gibt viele Arten, die Irrungen und Wirrungen der Geschichte zu erzählen. Man kann Staaten und ihre Beziehungen untereinander in Daten und Fakten sammeln und aufbereiten, kann über die Mächtigen und ihren mehr oder minder großen Einfluss auf das Weltgeschehen sinnieren, man kann auch soziale Brennpunkte analysieren und diese als Auslöser für Veränderungen erkennen. Oder man kann die Zeitläufe mithilfe einzelner Menschen beschreiben, ihrer Beziehungen untereinander und ihrer Art zu leben. So werden sie unmittelbar erfahrbar und (be)greifbar.

„Die vergessenen Inseln“ berichtet von vergessener Geschichte an vergessenen Orten. Auf dem Meer und von Insel zu Insel segelnd bringt er Dinge, die einst entscheidend waren für den Fortgang der Welt, in eine chronologische Reihenfolge. Aus der Sicht des allein segelnden Historikers konzentriert sich im Mikrokosmos von 40 Inseln wie durch ein Brennglas der Makrokosmos unserer Welt. Aus den einzelnen Geschichten entsteht so eine Geschichte unserer Welt, wie sie noch nicht erzählt wurde. Mit den Inseln und ihren Menschen als Akteuren. Und dem Meer als heimlichem Hauptdarsteller.

Es beginnt bei jenen ersten Menschen, die aufbrachen, um mit einem Binsenschiff auf einer entfernten Insel begehrtes Steinmaterial zu finden, um Werkzeug herzustellen. Thomas Käsbohrer beschreibt die Tempel und Siedlungen der ersten Großkulturen im Mittelmeer auf Malta und Kreta, erzählt über sinnlose Kriege der Antike, vergangene römische Villen, eindrucksvolle Kathedralbauten und die Kapitulation deutscher Truppen am 8. Mai 1945 auf einer winzigen Ägäisinsel vor der türkischen Küste. Das Buch endet in der Gegenwart: auf dem Friedhof der Flüchtlingsschiffe im südsizilischen Hafen Pozzallo. Und bei einem jungen Aussteigerpaar auf Kreta, das sein Zuhause in Brüssel verließ, um ihrer Tochter Naomi am Strand von Kreta eine unbeschwerte Kindheit zu schenken.

Käsbohrer erzählt von dem Abenteuer, allein auf offener See zu sein, er bringt uns die Sehnsucht nach Weite nahe, die wir alle in uns tragen, und verdichtet seine Reise zu einer Geschichte der Welt, die so noch nicht erzählt wurde.

Der Autor

Thomas Käsbohrer: Nach dem abrupten Ende seiner beruflichen Karriere im Frühsommer 2014 beschließt Thomas Käsbohrer, seine Route zu ändern. Er besteigt sein kleines Segelboot LEVJE und ist fortab auf dem Meer zuhause. Entlang der Küsten des Mittelmeers folgt er den Spuren von Händlern und Heiligen, Eroberern und Lebenskünstlern und segelt zwischen den Inseln, wohin der Meltemi ihn treibt.

Während seiner Reisen entsteht der Blog www.marepiu.blogspot.de – einer der meistgelesenen Blogs in der Segelszene mit über 375.000 Klicks in vier Jahren. Der Blog folgt locker der Route, die Thomas Käsbohrer mit seinem Boot zurücklegt. Seine Bücher und Filme „Einmal München – Antalya, bitte.“ oder „Ein Sommer lang Sizilien.“ erscheinen im Verlag Das Logo des millemari Verlags „Die vergessenen Inseln“ ist sein erstes Buch in Europas größtem Belletristikverlag Random House/Penguin. Thomas Käsbohrer schreibt regelmäßig für die Segelzeitschrift YACHT, u.a. Reportagen über Italien, Spanien, Kroatien, Mallorca, Norwegen und die Türkei.

Das schreibt die Presse

“Wäre Hermann Hesse ein Segler gewesen, dann hätte er bestimmt so eine Reise unternommen. Und wäre wohl mit ähnlichen Bildern im Kopf nach Hause gekommen…”
in: DIE SEGELREPORTER

“Der Literat im Mittelmeer

in: SEGELN 2/2015 vom 14.1.2015

„…nicht weniger als ein glückliches Leben“ – MÜNCHNER MERKUR